Idee

Die „Bunten Freunde“ sind eine bunte Mischung von Kindern:

So fördern sie sich gegenseitig beim Spielen, Klettern, Sprechen, Singen, Essen, Schlafen, Sauber-Werden und in vielen anderen Dingen.

Mein Wunsch ist, dass diese Kinder Freundschaften knüpfen und zu einer Gemeinschaft zusammen wachsen: zu „bunten Freunden“. Unterschiedlichkeit soll kein Anlass zum Streit sein, sondern neugierig machen. Jedes Kind soll seine individuelle Eigenart weiter entwickeln können und sich damit in die Gemeinschaft einbringen.

Standort

Meine Wohnung, in der die „Bunten Freunde“ sich treffen, liegt in der Mainzer Neustadt in unmittelbarer Nähe der neuen Kunsthalle.

Unmittelbar vor dem Haus befindet sich die Bushaltestelle für die Linien 70, 71 und 76.

Parkmöglichkeiten zum Kurzzeitparken finden Sie in der näheren Umgebung am Straßenrand.

Alter

Betreut werden von mir Kinder im Alter von 1 – 3 Jahren.

Je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder können jeweils 3 – 4 Kinder gleichzeitig anwesend sein.

Betreuungszeiten

Montag 8.00 - 15.00 Uhr
Dienstag 8.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch 8.00 - 15.00 Uhr
Donnerstag 8.00 - 15.00 Uhr
Freitag 8.00 - 15.00 Uhr

Es können auch kürzere Betreuungszeiten vereinbart werden.


Stand 08/2026

Tagesablauf

Der Tagesablauf ist strukturiert. Phasen der Aktivität wechseln sich ab mit Ruhephasen.

Zeiten des freien Spielens wechseln sich ab mit Zeiten angeleiteter Aktivitäten.

Download Tagesablauf

Ausstattung

Die Betreuung findet in meiner kindgerecht eingerichteten 3-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrparteienhauses statt.

Die Kinder spielen in den unterschiedlich gestalteten Zimmern, im Flur und in der Wohnküche. Jedes Kind hat seinen eigenen Schlafplatz. Im Sommer kann im Bereich vor der Haustür mit Wasser geplanscht werden.

Für die fast täglich stattfindenden Ausflüge zu den Spielplätzen der Neustadt und in die nähere Umgebung gibt es einen Bollerwagen und ein Babboe-Lastenrad.

Ernährung

Regelmäßige kleinere und größere Mahlzeiten sorgen für Genuss und körperliches Wohlbefinden.

Wichtig ist mir eine ausgewogene, gesunde Ernährung und die Verwendung möglichst vieler Bio- und Vollkornprodukte. Die meisten Lebensmittel sind auch ohne Zusatz von Süßungsmitteln sehr lecker. Wenn es aber etwas Süßes geben soll, süße ich mit Apfelmus, Honig, Datteln, Agavendicksaft u. Ä. Ein- bis zweimal pro Woche gibt es mittags Wurst oder Fleisch – meistens Geflügel, manchmal auch Rindfleisch.

Die Kinder bekommen von mir sowohl die Zwischenmahlzeiten als auch das Mittagessen. Ich koche jeden Tag frisch.

Beispiel Speiseplan

Erziehung

Mit Beginn des Betreuungsverhältnisses entsteht zwischen Eltern und Tagesmutter eine Erziehungs-Partnerschaft, d.h. es findet ein kontinuierlicher Austausch über die Entwicklungsprozesse des Kindes und über das jeweilige erzieherische Verhalten statt. Basis dieser Erziehungspartnerschaft ist die beiderseitige Verpflichtung zu einer gewaltfreien Erziehung.

Erziehung verstehe ich als dialogischen Prozess, in den die Eigenaktivität des Kindes und meine eigenen Wertvorstellungen gleichermaßen einfließen.

In meiner Haltung dem Kind gegenüber bringe ich zum Ausdruck, dass es von Anfang an Person ist. Ich respektiere seine Bedürfnisse und Wünsche. Auch in Situationen, in denen ich dem Kind Grenzen setze, behandle ich es mit Respekt. Grenzen setze ich nicht willkürlich. Sie ergeben sich aus alltäglichen Notwendigkeiten - z.B. Gewährleistung eines geregelten Tagesablaufs - und aus gesellschaftlichen Wertvorstellungen - z.B. dass in einer Gemeinschaft nicht das „Recht des Stärkeren“ herrschen soll.

Einer meiner wichtigsten Erziehungsgrundsätze lautet:
Keine starren Regeln, aber Klarheit in konkreten Situationen.

Bildung

Kinder haben einen natürlichen Aktivitäts- und Forscherdrang. Durch ihre spielerischen Aktivitäten bilden sie sich selbst, d.h. sie erwerben ein immer komplexer werdendes Selbst- und Weltverständnis. Ich sehe mich als Bildungsbegleiterin und unterstütze die Kinder in ihrem natürlichen Aktivitätsdrang, indem ich ihnen anregende Erfahrungsräume biete.

Dies geschieht durch das Bereitstellen von altersentsprechendem Spielmaterial, durch musikalische Angebote und durch vielfältige Bewegungsmöglichkeiten im Freien.

Mehr dazu auf der Seite "Konzept"

Eingewöhnung

In den ersten Wochen der Betreuung findet die Eingewöhnung statt. In dieser Phase lernen Eltern und Tagesmutter sich näher kennen und tauschen sich besonders intensiv über das Kind aus. Das Kind wird mit der neuen Bezugsperson vertraut und Schritt für Schritt an die neue Umgebung gewöhnt.

Die Eingewöhnung ist gelungen, wenn das Kind sich von der Tagesmutter trösten lässt und in guter Stimmung spielt.

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